Bina Bau - Berufliche Integration von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem mit Migrationshintergrund in eine Ausbildung in der Bauwirtschaft

Um benachteiligte junge Menschen, insbesondere mit Migrationshintergrund, bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, haben die Projektpartner das Projekt Bina Bau ins Leben gerufen. Ziel ist es, betroffene Frauen und Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren zu einem Ausbildungsplatz mit anschließender Berufsperspektive in der Bauwirtschaft zu verhelfen. Bina Bau wird in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern der Ortenau, des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden sowie weiteren Partnern durchgeführt. Die Innungsbetriebe der südbadischen Bauwirtschaft stellen Praktika und Ausbildungsplätze zur Verfügung. Geboten wird den Teilnehmenden des Projektes eine praxisnahe und individuelle Vorbereitung und Unterstützung im Hinblick auf eine betriebliche Ausbildung. Im Rahmen einer einleitenden Orientierungsphase bei der Afög stehen zunächst die berufliche Orientierung sowie ein Bewerbungstraining auf dem Programm. Zusätzlich werden theoretische und lebenspraktische Inhalte z.B. aus den Bereichen Finanzen, Arbeitswelt und Gesundheit vermittelt. Die Afög übernimmt auch die persönliche Betreuung der Teilnehmenden während der gesamten Projektdauer. Des Weiteren besteht im Kompetenzzentrum der Bauwirtschaft die Möglichkeit, unterschiedliche Bauberufe wie Fliesenleger, Zimmerer, Stuckateur, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer sowie Straßenbauer in der Praxis kennenzulernen. An die Berufsorientierung schließt sich eine Praktikumsphase an: Die jungen Menschen erhalten die Möglichkeit, in dem von ihnen gewählten Beruf ein Praktikum zu absolvieren. Im Idealfall kann dort im Anschluss eine Ausbildung begonnen werden.In der dritten Phase geht es um die Ausbildungsbegleitung: Die Teilnehmenden werden während der ersten Monate ihrer Ausbildung von den Projektpartnern unterstützt, um beim Auftreten von Problemen der vorzeitigen Beendigung des Ausbildungsverhältnisses vorzubeugen.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms
"ESF-Integrationsrichtlinie Bund" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Projektsteckbrief

Handlungsschwerpunkt:

Integration statt Ausgrenzung (IsA)

Projektträger

Werkstatt PARITÄT gGmbH

Organisationstyp des Projektträgers

Wohlfahrtsverband, gemeinnütziger Träger

Laufzeit

01.08.2015 - 31.12.2020

Projektdurchführung

Baden-Württemberg

Zielgruppen
  • Junge Erwachsene (18 - 27 Jahre)
  • Junge Erwachsene (27 - 35 Jahre)
  • Langzeitarbeitslose (> 12 Monate gemeldet)
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Multiplikatoren generell z.B. Betriebliche Ausbilder
  • Betriebe / Unternehmen
Maßnahmen  
  • Betriebsnahe Aktivierung
  • Abschlussorientierte (Teil-)Qualifizierung für junge Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  • Kultursensible Einstellungsverfahren, strukturelle Verankerung von Diversity-Ansätzen
  • Motivation von (Migranten-)Betrieben zur Bereitstellung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen

Nationale Partner des Kooperations-/ Projektverbundes 

(einschließlich der strategischen Partner)

  • Arbeitsfördergesellschaft Ortenau GmbH (Afög)
    Organisationstyp: Wohlfahrtsverbände
  • Berufsförderungswerk der Bauwirtschaft Südbaden GmbH - Komzet Bau Bühl
    Organisationstyp: Wirtschaftsverbände

Zusatzinformationen

Kontakt

Berndt Korten

Hauptstr.  28
70563 Stuttgart